Sonntag, 19. Februar 2017

[Rezension] Genesis

Das neue Buch GenesisAnax steht vor der Prüfungskommission der Akademie. Fünf Stunden hat sie Zeit, um zu beweisen, dass sie würdig ist, in diese mächtige Institution aufgenommen zu werden. Ihr Prüfungsthema kennt sie so gut wie ihre eigene Geschichte: Adam Forde ist der Held ihrer Kindheit, der Mann, dessen Rebellion die Geschichte ihres Landes für immer prägte. Doch Anax weiß längst nicht alles über die Rolle, die Adam gespielt hat. Sie muss einsehen, dass die Geschichte, wie sie sie kennt, eine Lüge ist. Und dass die Akademie nicht ist, was sie scheint.
Philosophie trifft auf Hightech und Robotik: Das neue Buch Genesis ist ein fesselnder Science Fiction-Roman über die Frage, ob nur der Mensch eine Seele haben kann (Quelle).

Das neue Buch Genesis | Bernhard Beckett | Übersetzerin: Christine Gallus | Jugendbuch, Dystopie, Philisophie | Taschenbuch, 176 Seiten | Script5 | ISBN: 978-3-8390-0128-8 | ♥♥♥

Meine Meinung: Ich habe das Buch zwei Mal angefangen und abgebrochen, bevor ich es zum dritten Mal angefangen und schließlich an einem Stück durchgelesen habe. Meine anfängliche Schwierigkeit mag daran liegen, dass das Buch eine Thematik hat, die nicht eindeutig einzuordnen ist. Es versucht zu viel auf einmal zu sein: Dystopie, Science Fiction, Jugendbuch, philosophische Abhandlung/Debatte/Diskurs. Letztendlich entscheidet es sich ab dem ersten Drittel dazu ein philosophischer Roman zu sein und entfernt sich von den anderen Bereichen. Diese Entscheidung hätte von Anfang an getroffen werden müssen, um den Leser gleich ins Boot zu holen.

Ein weiterer Grund, weshalb ich das Buch schwierig zu lesen fand, ist die Form. Erzähltext gemischt mit Interviewformen und einer leserunfreundlichen Sprache zeichnen das Buch aus. Zudem kommen noch bedeutungsschwere Namen hinzu wie "Platon", "Aristoteles", "Eve" und "Adam", die fast alle unbegründet sind und nur den Lesefluss stören. Diese Namen sind bereits sehr vorbelastet, weshalb ich an den Platon denke oder an den Aristoteles und wenn die Charaktere nicht zu den Namen passen, empfinde ich das als störend.

Trotzdem mochte ich das Buch. Nach ungefähr vierzig Seiten verliert sich der Leser in der Handlung und in den poetisch philosophischen Sätzen. Wenn das Buch aufhört, sieht er sich mit Fragen konfrontiert, die sich die Menschheit seit Jahrtausenden stellt und auf die sie immer noch keine befriedigenden Antworten hat.

Bewertung: Eine etwas schwierigere Kost für Jugendliche, die Freude an philosophischen Gedankenspielen haben und sich diesem Gebiet annähern wollen. Es gibt sicherlich andere, bessere Bücher, die dafür geeignet sind, aber für den Anfang ist dieses Buch sicherlich eine gute Wahl.

2 Liebe Worte:

  1. Hallo Liebes,

    ich habe dieses Buch mit 10,11 Jahren gelesen, was vermutlich nicht das empfehlenswerteste ist, aber sehr prägend in Bezug auf die Einstellung zu der Thematik. xD
    Da das Lesen also schon ziemlich lange zurückliegt, kann ich auch nicht viel zu deinen Kritikpunkten sagen, wobei ich es nicht direkt als sehr schwer zu lesen in Erinnerung hatte, andererseits habe ich damals auch alles gelesen, was mir in die Finger kam. :D

    Liebste Grüße ♥♥

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  2. Ich weiß noch, dass ich dieses Buch regelrecht verschlungen habe. Ich glabue, mit dem Wissen, wie es endet, muss ich es echt noch einmal lesen :-)

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